Reboarder Test

veröffentlicht am 14. Januar 2016 in Kinder von

Viele Dinge, die man für den Nachwuchs kauft, sind reine Geschmackssache. Anders sieht es aber beim Schutz der Kleinen während der Autofahrt aus. Hier zählt nicht der Geschmack, sondern die Sicherheit. Die meisten werden wahrscheinlich Kindersitze kennen, bei denen Kinder in Fahrtrichtung sitzen. Hier lauern aber nach neusten Erkenntnissen sehr große Gefahren bei einem Unfall für die Kleinen. Maßgeblich sind hierbei die Proportionen der Kinder. Der Kopf macht in den ersten Jahren rund 25 % des Gesamtgewichtes der Kinder aus. Durch dieses große Eigengewicht ist der Kopf im Bereich der Rücken- und Nackenmuskulatur nicht ausreichend gestützt, was zu schwerwiegenden Verletzungen führen kann. Bisher war das Rückfahrtsfahren bis zu einem Körpergewicht von 9 Kilogramm Pflicht.

Dies soll jetzt erweitert werden bis zum Alter von 4-5 Jahren. Aus diesem Grund erleben die Reboarder einen ganz neuen Trend. In Skandinavien sind solche Kindersitze schon lange gang und gäbe. Bis zum Jahre 2018 sollen alle Kindersitze als Reboarder verkauft werden. In der Übergangsfrist sind sitze in beiden Richtungen erlaubt. Der Reboarder Test möchte Informationen zum rückwärtsgerichteten Fahren geben und die unterschiedlichen Sitze vorstellen.

Reboarder Bestseller 2016

[amazon bestseller=“Reboarder“ items=“3″]

Die Besonderheiten eines Reboarders

Während bis zum ersten Geburtstag die Kleinen in der klassischen Babyschale im Auto transportiert werden, steigt man danach auf die Kindersitze in Fahrtrichtung um. Der Grund ist oft darin zu finden, dass die Kleinen wie Erwachsene behandelt werden sollen und die Welt mit blick nasch vorne kennenlernen sollen. Kommt es aber zu einem Unfall, dann die, werden Kleinen in einem klassischen Autositz erst nach vorne geschleudert und knallen dann wieder ruckartig nach hinten. Da die Muskulatur noch nicht ausreichend ausgeprägt ist, wird das Kind wie eine Puppe hin- und hergeschleudert. Es kann zu schwersten Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen kommen. Im schlimmsten Fall auch zum Tod. Aus diesem Grund plädiert der Reboarder Test zum Einsatz der neuen Reboarder, um den Nachwuchs optimal beim Autofahren zu schützen.

Reboarder in der Statistik

reboarderDie Gefahr von schweren Verletzungen wird mit einem Reboarder um bis zu 90 % gesenkt. Studien haben gezeigt, dass in Schweden in den letzten 40 Jahren kein Kind mehr durch einen Unfall gestorben ist, wenn es in einem Reboarder saß.

Die Vorteile eines Reboarders

Der Reboarder Test möchte nochmals ganz klar die Vorteile herausstellen.

  • Mehr Komfort für das Kind
  • Erhöhte Sicherheit
  • ist vorwärts und rückwärts zu installieren
  • in der Liege- und Sitzposition mehrfach verstellbar
  • Robust und stabil
  • Höher gebaut, damit das Kind eine bessere Sicht aus den Fenstern hat

Worauf sollte man beim Kauf eines Reboarders achten?

Entscheidet man sich für den Kauf eines Reboarders, dann sollte man laut dem Reboarder Test auf folgende Punkte achten.

  • Der Reboarder muss natürlich in den Wagen passen
  • Er sollte mit einer Isofix Befestigungsmöglichkeit versehen sein
  • Die Normgruppe der Kindersitze muss zum Alter und der Größe des Kindes passen
  • Sitz sollte über eine Liegeposition verfügen

Der beste Reboarder

Schaut man sich den Reboarder Test im Vergleich mit einem herkömmlichen Kindersitz Test an, dann wird man feststellen, dass der Reboarder erst mal schlechter abschneidet. Dies liegt sehr oft in der Handhabung, denn die Montage ist oft etwas schwieriger als bei einem normalen Sitz. Mit ein wenig Übung schafft man dies aber sehr schnell. Ein weiterer Grund, warum Reboarder schlechter abschneiden, ist das Ungewohnte. Man ist es nicht gewöhnt, dass das Kind entgegen der Fahrtrichtung sitzt. Schaut man sich die Reboarder aber genauer an und entscheidet sich dann für einen Reboarder aus dem oberen Preissegment, wird man sehr schnell die zahlreichen Vorteile erkennen und seinem Kind mit einem Reboarder den besten Schutz gewähren. Der Testsieger bei den Reboardern ist der BeSafe iZi Combi X3 Isofix Reboard. Dieser Sitz kann vom ersten Tag bis zu einem Körpergewicht von 18 kg verwendet werden.

Das Kind wird mit Hosenträgergurten gesichert. Der Bezug ist weich und pflegeleicht. Die Gurte sind bequem. Geliefert wird dieser Sitz mit einem Sitzverkleinerer für die ganz kleinen Beifahrer. Der Preis-Leistungs-Sieger ist der Britax Römer Max-Fix II, der ebenfalls bis zu einem Gewicht von 18 kg verwendet werden kann. Auch hier wird das Kind mit Hosenträgergurten gesichert. Der Einbau in den PKW ist sehr einfach.


Kommentar schreiben


Noch keine Kommentare